|
|
|
|
Die Entstehung des Vampirvereins
Walterswil
Nach diesem Fest war klar es müsse
etwas geschehen. Wir müssen uns einen Platz suchen, wo wir nicht vom Wetter abhängig
sind und schon einige Einrichtungen vorhanden sind. Es war fast naheliegend dass
dies nur die Turnhalle Walterswil sein konnte. Da wir dies sofort ausprobieren
wollten, warteten wir nur knapp ein halbes Jahr und veranstalteten die
Vampirfasnacht, am 17.Februar 2001 in der Turnhalle. Alles wurde in etwa gleich
organisiert, einzig in der Werbung kam die temporäre Strassenwerbung dazu. In
eisiger Kälte malten wir eine Woche lang an den Vampiren (2X2.5 m) und den
Schildern. Dies bezahlte sich schlussendlich aus. Die Bewilligung sowie die
Versicherung brauchten wir auch in der Halle. Das Discolicht und die Musik
lieferte wiederum die Disco Dance Party aus Huttwil. Zwei Guggenmusiken wurden
engagiert, um Party zu machen. So war das Fest so gut wie organisiert. Noch zwei
drei kleine Sachen wie Parkplätze, Jackenabgabe, Securitas und Alkohol
bestellen musste organisiert werden.
Vampirfasnacht 17. Februar 2001Auch nach dem
Vampirfest im Regellerwald beschlossen wir wieder ein Fest auf die Beine zu
stellen. Wir entschlossen uns diesmal für ein Fest in der Fasnachtszeit.
Diesmal aber nicht wie die vorherigen Male im Regellerwald, sondern das erste
Mal in der MZH Walterswil. Der Grund des Wechsels war: dass der Aufwand und
Ertrag im Wald nicht überein stimmten und das Wetter sowieso nie auf unserer
Seite stand. Weil wir bei
diesem Fest noch kein richtiger Verein waren, mussten wir zuerst noch nach
Helfern Ausschau halten, doch dies war kein grosses Problem, fast jeder wollte
uns helfen. In verschiedenen Sitzungen organisierten wir die Guggenmusiken Langnase Schränzer aus Zofingen und die Dorfbach Schränzer aus Madiswil und ein DJ um das Fest musikalisch zu gestalten. Das „ Disco
– Light“ bezogen wir von der Disco Party Station aus Huttwil. Die
Festeinrichtungsarbeiten haben ziemlich gut geklappt. Nach ca. 10 Stunden Arbeit
war alles eingerichtet und das Fest konnte los gehen. Schon um ca. 21:00 Uhr hatten wir viele Eintritte, da der Eintritt bis dahin nur Fr. 5.- war. Um ca. 23:00 Uhr ging uns auch schon die meisten Getränke aus. Weil unser Getränke Lieferant nicht weit weg wohnt, war es kein grosses Problem schnell Nachschub zu holen. Die Leute
sammelten sich vor dem Eingang und standen Schlange. Mit so was hatten wir
Vampire wirklich nicht gerechnet !!! Ein riesiger Erfolg und zudem ein neuer
und bis heute nicht geschlagener Rekord für Walterswil. Als das Fest zu Ende war, gingen mit gewaltiger Motivation die Aufräumarbeiten los. Wer hätte dies gedacht, als es am Morgen dämmerte, hatten wir das Ziel vor Augen. Um ca. 7 . 30 Uhr konnten wir die Turnhalle sauber abgeben! Am Stammtisch im Rest. Löwen diskutierten wir noch einwenig über das Fest, und tranken 1..2..3..4.... Stiefel Bier zusammen. by Stifu®
Vampirfest
31.August / 1. September 2001
Für ein Fest, braucht es immer eine gute Vorbereitung und Leute die sich einsetzen, um etwas auf die Beine zu stellen. In unserem Verein war das jetzt immer der Vorstand mit seinen sieben Mitgliedern. An unsern vier Festsitzungen mussten viele Abklärungen getroffen werden wie Datum, Bewilligung, Rahmenprogramm, Band, Sponsoren, Werbung, Securitas, Getränke, etc. Von der Dimension her hatten wir die Turnhalle (12*24m) und ein grosses Festzelt (15*32m). Dieses grosse Zelt brauchten wir nur wegen unserer Band Sixtiesclub, die eine Bühne von 10*8m benötigten und in der Höhe auch noch 5m. Das Zelt und ein WC Container wurde von der Firma Tobler aus Rohrbach gemietet. Für die Schützen unter den Besuchern, wurde ein Schiessbudenstand organisiert, welcher von der Familie Schwarz aus Thörigen betrieben wurde. Wir realisierten, dass wir etwas Grosses im Sinn hatten. In Sachen Food ist es immer sehr schwierig, von was wie viel. Unsere Erfahrungen zeigen, dass ohne Professionalität man an dieser Stelle kein Geld verdient. Freundlicherweise stellten sich Marianne und Daniel Schüpach, die Wirtsleute vom Rest. Löwen Walterswil, zur Verfügung, einen eigenen Foodstand zu betreiben. Eine Woche vor Festbeginn war alles bestens abgeklärt, die Werbung hat mit über 2000 Flyers, Plakaten, Radio und Zeitung sehr gut geklappt. Am Donnerstag wurde das Zelt gestellt, mit 20 Mann benötigten wir gut fünf Stunden, wobei auch die Bar im Zelt aufgestellt wurde. Am Freitag Morgen, stellten wir die Bühne von der Firma Tierstein aus Aarwangen auf. Sie war aus Fertigelementen in kurzer Zeit gestellt. Am Nachmittag wurde die Licht- und Musikanlage von der Discovermietung Dance Disco aus Huttwil eingerichtet. Wir vom Verein hatten aber noch genug zu tun: WC-Container stellen, Gelände absperren, Eintrittszone bedecken, Parkplätze signalisieren und die Frauen dekorierten das Zelt und die Bühne. In der Turnhalle war am Freitag noch nichts. Bereits um 18:00 Uhr fand im Zelt ein Apéro mit der Gemeinde Walterswil statt. Den Anwesenden Personen wurde in einem kurzen Referat vom Präsident mitgeteilt, wie unser Verein entstanden ist und was während dem Fest so passieren wird. Während dem Fest spielte das Wetter, wieder einmal nicht mit, es regnete in Strömen und es war relativ kalt.Um 20.00 Uhr kamen die ersten Leute und alles lief so langsam an. Gegen 22.00 Uhr spielte die erste Band T-Croft aus Sumiswald. Sie konnten das Publikum mit ihrem Mundartrock so richtig in Stimmung bringen. Als sie eine Pause einlegten und dem Hip Hop Star aus der Schweizer Musik Szene Spooman Platz machten, kamen die Leute noch besser in Fahrt. Es gefiel aber nicht allen, so haben wir vom Vorstand relativ schnell bemerkt, das solcher Hip Hop nicht ins Emmental gehört. Mit der Besucherzahl waren wir für einen Freitag relativ zu Frieden. Um 03.30 Uhr war dann Schluss und wir mussten mit Hilfe der Securitas unser Festgelände räumen, damit wir noch das Wichtigste putzen und noch ein Bierchen geniessen konnten. Am Samstag, ging es um 9.00 Uhr weiter, vorerst mit aufräumen und wischen. Während dem eine Gruppe in der Turnhalle einen Festboden ausrollte, dass der normale Boden geschont bleibt, sortierten andere leere Getränkeflaschen vom Freitag. Am Mittag wurde ein Essen für alle Vereinsmitglieder und die übrigen freiwilligen Helfer gekocht. Den Nachmittag konnten wir locker angehen. In der Turnhalle wurde noch eine Bar und ein DJ Pult aufgestellt. Die Dekoration wurde vor dem Fest bereit gestellt, so dass sie nur noch montiert werden konnte. Im Festzelt war alles noch vom Freitag eingerichtet. Um 13.00 Uhr kamen die Techniker der Band Sixtiesclub mit zwei Lastwagen voll mit Bühnen- und Beleuchtungsmaterial. Als die Crew alles eingerichtet hatten kam auch die Band mit einem eigenen Car und spielten sich ein und wir konnten getrost gegen acht Uhr schauen. Um 20.00 Uhr strömten die ersten Festbesucher ins Zelt. Während in der Turnhalle DJ Sascha Hausner von Radio32 auflegte, hatten wir draussen kleine technische Probleme, den wir hatten keinen Sound im Zelt und der Himmelstrahler funktionierte nicht. Das wurde allerdings schnell in Ordnung gebracht und es konnte so richtig losgehen. Um 22.00 Uhr trat Sixtiesclub zum ersten Mal auf, sie spielten dreimal im Stundentakt. Im nachhinein mussten wir sagen, das der Sixtiesclub ihr Geld wirklich wert waren. Denn die Besucher waren begeistert und die Stimmung hätte nicht ausgelassener sein können. Bei einigen Lieder flippten die Besucher richtig aus und sprangen nur noch hin und her. In der Halle kamen alle Stilrichtungen zum Zug, aber vor allem die Charts wurden am meisten gespielt. Es lief alles gut ab und alle waren zufrieden. Bis auf jene die am Schluss nicht nach Hause wollten, dank unserer Securitas war das aber wieder kein Problem. Jetzt wurde es allerdings hektisch, denn alles musste weggeräumt, gewischt und geputzt werden. Die Helfer waren sehr müde und keiner hatte noch grossen Drang etwas zu tun. Als das Meiste gemacht war, tranken wir noch das Bier aus und gingen auch ins Bett. Am Sonntag wurde der Rest gemacht In der Turnhalle musste gewischt werden, DJ Pult und Bar demontiert sein. Die Licht- und Musikanlage, die Schiessbude und das Foodzelt wurde von den Vermietern und Betreibern selbst weggeräumt. Das Zelt und die Bühne demontierten wir allerdings erst am Montag. Für das Zelt zu demontieren, benötigten wir gut vier Stunden. Danach ging der Vampirverein mit den Helfer/innen essen und wir diskutierten über das Fest, welches gut gelungen über die Bühne ging. Schade war nur, dass nicht mehr Leute gekommen sind, was auch die Finanzen besser aussehen liesse. Das aufgestellte Budget konnte ungefähr eingehalten werden. Der Grund war bestimmt wieder einmal das schlechte Wetter, wobei wir uns das bereits von den bisherigen Festen gewohnt sind und anderer seits war an diesem Wochenende in der Umgebung auch sehr viel los.
Bruno Wüthrich Zurück zum Anfang |
© by Hanna Flükiger |